in 2 bis 3 Monaten zu ihrer Solaranlage

Solaranlage reinigen: Wann, wie oft und womit in der Schweiz?

Von der natürlichen Selbstreinigung über praktische Tipps zur Eigenreinigung bis hin zu Kosten und Ablauf einer professionellen Solarreinigung. Mit konkreten Preisen, Schweizer Praxisbeispielen und klaren Handlungsempfehlungen sind Sie bestens gerüstet.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Viele Solaranlagen in der Schweiz reinigen sich durch Regen und ausreichende Neigung weitgehend selbst – eine manuelle Reinigung ist oft nur alle 2–4 Jahre nötig.

  • Starke Verschmutzungen an Standorten nahe Landwirtschaftsbetrieben, Industriegebieten oder stark befahrenen Strassen können Ertragseinbussen von bis zu 20–30 % verursachen.

  • Die professionelle Reinigung von Solaranlagen in der Schweiz kostet typischerweise ab CHF 8.– pro Quadratmeter, abhängig von Fläche und Erreichbarkeit.

  • Hochdruckreiniger, aggressive Chemie und Scheuermittel sind tabu – sie beschädigen die empfindliche Glasoberfläche und Antireflexbeschichtung der Module.

  • Eine regelmässige Sichtkontrolle per Fernglas, Drohne oder Monitoring-App hilft, den optimalen Reinigungszeitpunkt zu erkennen.


In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie alles Wichtige zur Reinigung und Wartung Ihrer Solarpanels – von der natürlichen Selbstreinigung über praktische Tipps zur Eigenreinigung bis hin zu Kosten und Ablauf einer professionellen Solarreinigung. Mit konkreten Preisen, Schweizer Praxisbeispielen und klaren Handlungsempfehlungen sind Sie bestens gerüstet.

Auf dem Dach eines Schweizer Einfamilienhauses sind mehrere Solarmodule sichtbar, die in der Sonne leuchten. Die Photovoltaikanlage ist sauber und strahlt, was auf eine regelmäßige Reinigung hinweist, um Leistungsverluste durch Staub oder andere Verschmutzungen zu vermeiden.

Natürliche Selbstreinigung der Solaranlage

Die gute Nachricht zuerst: In vielen Regionen der Schweiz sorgen Regen, Schnee und die Neigung der Module für eine effektive Grundreinigung. Die Natur erledigt einen grossen Teil der Arbeit von selbst.

Übliche Dachneigungen von 25–35 Grad, wie sie auf Einfamilienhäusern in Zürich, Bern oder Basel typisch sind, gewährleisten einen guten Schmutzabfluss. Wasser fliesst zügig ab und nimmt dabei losen Staub, Pollen und leichte Ablagerungen mit. Starkregen im Frühling und Herbst spült selbst hartnäckigeren Schmutz oft zuverlässig von der Glasoberfläche.

Auch Anlagen auf leicht geneigten Flachdächern profitieren ab einer Neigung von circa 8 Grad von diesem natürlichen Reinigungseffekt. Das Regenwasser trägt Partikel ab, und die Sonne trocknet die Oberfläche streifenfrei.

Wann stösst die natürliche Reinigung an ihre Grenzen?

  • Hartnäckiger Vogelkot, der angetrocknet ist und sich festsetzt

  • Harzablagerungen von nahestehenden Nadelbäumen

  • Feine Stäube aus Landwirtschaft oder Industrie, die sich mit Feuchtigkeit zu einer klebrigen Schicht verbinden

  • Moos und Flechten am Modulrahmen bei schattigen Standorten

  • Russ und Feinstaub in Gebieten mit hoher Luftverschmutzung

In diesen Fällen reicht der Regen allein nicht mehr aus, und eine gezielte Reinigung wird notwendig, um die volle Leistungsfähigkeit der Module zu erhalten.


Typische Verschmutzungen und deren Auswirkungen

Im Laufe eines Jahres sammeln sich auf Solarmodulen in der Schweiz verschiedene Verunreinigungen an. Der Verschmutzungszyklus folgt dabei einem typischen Muster: Im Frühjahr sorgen Pollen für einen gelblichen Film, im Sommer lagert sich Staub ab, der Herbst bringt Laub und Nadeln, und im Winter hinterlassen Heizungen und Verkehr Russpartikel.

Die wichtigsten Verschmutzungsarten im Überblick:

Verschmutzung

Quelle

Typische Auswirkung

Feinstaub und Russ

Verkehr, Heizungen

Gleichmässiger Grauschleier, 2–5 % Leistungsverlust

Pollen

Bäume, Gräser

Saisonaler Belag, meist durch Regen abwaschbar

Vogelkot

Vögel, besonders unter Sitzwarten

Lokale Abschattung, bis zu 30 % Verlust bei Teilflächen

Laub und Nadeln

Bäume in der Nähe

Ansammlung am Modulrahmen, Wasserabfluss blockiert

Moos und Flechten

Feuchte, schattige Lagen

Dauerhafter Bewuchs, schwer zu entfernen

Landwirtschaftliche Stäube

Stallungen, Äcker

Ammoniakhaltige Ablagerungen, aggressive Schmutzfilme

Leichte, gleichmässige Verschmutzung verursacht meist nur wenige Prozent Ertragsverlust. Problematisch wird es, wenn lokale Verschmutzungen ganze Zellbereiche abschatten. Ein einzelner Vogelkotfleck kann eine komplette Solarzelle blockieren und damit den Ertrag eines ganzen Modulstrangs reduzieren.

Der Hot-Spot-Effekt: Ein unterschätztes Risiko

Stark verschattete Zellen können sich aufheizen, da sie Strom nicht mehr produzieren, sondern absorbieren. Im Extremfall führt dieser Hot-Spot-Effekt zu dauerhaften Schäden am Modul und erhöht sogar die Brandgefahr. Deshalb ist eine regelmässige Kontrolle so wichtig.

Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Hofanlagen im Mittelland mit Hühner- oder Schweineställen in der Nähe zeigen oft einen charakteristischen grauen Schmutzfilm. Dieser besteht aus Fetten, Salzen und Ammoniakverbindungen, die sich mit der Witterung zu einer hartnäckigen Schicht verbinden. Hier ist eine regelmässige professionelle Modulreinigung unverzichtbar.

Empfehlung: Kontrollieren Sie Ihre Photovoltaik Anlagen mindestens einmal pro Jahr visuell. Ein Fernglas vom Boden aus, eine Drohne oder die Kamerafunktion moderner Solaranlagen-Apps helfen dabei, Verschmutzungen frühzeitig zu erkennen.


Wann lohnt sich die Reinigung einer Solaranlage?

Nicht jede leichte Verschmutzung erfordert sofortiges Handeln. Die Kosten einer Reinigung sollten in einem vernünftigen Verhältnis zum erwarteten Mehrertrag stehen. Klare Kriterien helfen Ihnen, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen.

Konkrete Schwellenwerte für eine Reinigung:

  • Der Jahresertrag sinkt bei vergleichbarer Sonneneinstrahlung um mehr als 5–10 % gegenüber den Vorjahren

  • Sichtbare, grossflächige Verschmutzungen oder Verfärbungen auf den Modulen

  • Vogelkot oder andere lokale Ablagerungen, die länger als wenige Wochen bestehen bleiben

  • Moos oder Flechten, die sich am Modulrahmen ausbreiten

Betreiber mit einem Monitoring-System haben hier einen klaren Vorteil. Apps von Wechselrichter-Herstellern wie SolarEdge, Huawei oder Fronius ermöglichen den direkten Vergleich von Ertragskurven. Fällt die Energie-Produktion plötzlich ab, obwohl die Sonne scheint, deutet das auf ein Problem hin – oft ist Schmutz die Ursache.

Typische Reinigungsintervalle nach Standort:

Standorttyp

Empfohlenes Intervall

Stadtlage, normale Belastung

Alle 3–4 Jahre

Nähe stark befahrener Strassen

Alle 2–3 Jahre

Ländliche Lage mit Stallungen

1–2 Mal pro Jahr

Industriegebiet

Alle 1–2 Jahre

Idealer Standort mit wenig Verschmutzung

Alle 4–5 Jahre oder nach Bedarf

Eine erste gründliche Kontrolle sollte nach 2–3 Betriebsjahren erfolgen. Danach richten Sie das Intervall nach dem tatsächlichen Verschmutzungsgrad Ihrer Region.

Wichtig zu wissen: Manche Modulhersteller und Versicherer in der Schweiz verlangen eine dokumentierte Reinigung alle paar Jahre als Teil der Wartung. Prüfen Sie Ihre Garantiebedingungen, um keine Ansprüche zu verlieren.


Solaranlage selbst reinigen: Anleitung und Grenzen

Kleinere, gut zugängliche Anlagen können Sie grundsätzlich selbst reinigen. Eine Carportanlage oder eine Photovoltaikanlage auf einem Flachdach mit sicherem Zugang eignen sich gut für die Eigenreinigung. Doch Sicherheit steht immer an erster Stelle.

Empfohlene Ausrüstung für die Selbstreinigung:

  • Weiche Teleskopbürste mit nicht abrasiven Borsten

  • Gartenschlauch mit sanftem Sprühstrahl (niemals Hochdruckreiniger)

  • Eimer mit kalkarmem Wasser – idealerweise entmineralisiertes Wasser oder sauberes Regenwasser

  • Bei Bedarf: mildes, pH-neutrales Reinigungsmittel für Glas

  • Weiches Tuch oder Abzieher zum Nachtrocknen

Absolute Verbote bei der Reinigung:

  • Hochdruckreiniger – der hohe Druck beschädigt Dichtungen und Beschichtungen

  • Scheuerschwämme, Stahlwolle oder harte Bürsten – sie zerkratzen das Spezialglas

  • Aggressive Chemie, Lösungsmittel oder Scheuermittel – sie greifen die Antireflexschicht an

Die Nahaufnahme zeigt eine stark verschmutzte Oberfläche eines Solarmoduls mit sichtbaren Ablagerungen wie Staub, Pollen und Vogelkot. Diese Verunreinigungen können zu erheblichen Leistungsverlusten bei der Photovoltaikanlage führen und verdeutlichen die Notwendigkeit der regelmäßigen Reinigung von Solaranlagen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Zeitpunkt wählen: Reinigen Sie am frühen Morgen, späten Abend oder bei bedecktem Himmel. So ist die Glasoberfläche kühl, und es entsteht kein Temperaturstress.

  2. Stromkreis freischalten: Schalten Sie die Anlage über den Wechselrichter ab, um jedes Risiko auszuschliessen.

  3. Sichtprüfung durchführen: Kontrollieren Sie die Solarmodule auf Beschädigungen, Risse oder lose Kabel.

  4. Module anfeuchten: Spülen Sie die Oberfläche mit Wasser ab, um groben Schmutz zu lösen.

  5. Schmutz lösen: Führen Sie die weiche Bürste in gleichmässigen Bahnen von oben nach unten über die Module.

  6. Nachspülen: Spülen Sie mit klarem Wasser nach und achten Sie darauf, dass keine Reinigungsmittelreste zurückbleiben.

  7. Trocknen lassen: Bei Bedarf mit einem weichen Tuch nachwischen, um Kalkflecken zu vermeiden.

Klare Grenzen der Selbstreinigung:

Steildächer, Höhen über 6–8 Metern, schwer zugängliche Flächen oder starker Moos- und Flechtenbewuchs gehören in die Hände von Experten. Das Risiko eines Sturzes oder einer Beschädigung der Anlage ist zu hoch. Bei solchen Situationen ist eine professionelle Reinigung die bessere Lösung.


Professionelle Reinigung in der Schweiz: Ablauf und Kosten

Für grosse Dachflächen, gewerbliche Anlagen oder schwer zugängliche Standorte sind spezialisierte Reinigungsunternehmen die richtige Wahl. In der Schweiz gibt es zahlreiche Partner mit Sitz in der Ostschweiz, im Mittelland oder anderen Regionen, die sich auf die Solarreinigung spezialisiert haben.

Typischer Ablauf einer professionellen Reinigung:

  1. Besichtigung oder Drohnencheck: Der Anbieter verschafft sich einen Überblick über Grösse, Verschmutzungsgrad und Erreichbarkeit.

  2. Angebotserstellung: Die Preise werden meist pro Quadratmeter kalkuliert.

  3. Terminvereinbarung: Die Reinigung erfolgt bei geeigneter Witterung – nicht bei praller Sonne oder Frost.

  4. Reinigung vor Ort: Profis arbeiten mit entmineralisiertem Wasser aus mobilen Wasseraufbereitungsanlagen und speziellen Bürstensystemen.

  5. Dokumentation: Seriöse Anbieter dokumentieren die Arbeit, was für Garantieansprüche wichtig sein kann.

Preise für die professionelle Reinigung in der Schweiz:

Flächengrösse

Typischer Preis pro m²

Bis 50 m²

Ab CHF 10.–

Über 50 m²

Ab CHF 8.–

Grossanlagen über 200 m²

Nach Vereinbarung, oft günstiger

Die tatsächlichen Reinigungskosten hängen von der Erreichbarkeit, dem Verschmutzungsgrad und dem Einsatz spezieller Ausrüstung ab. Bei Anlagen auf Steildächern oder in grosser Höhe steigen die Kosten entsprechend.

Empfehlungen für die Auftragsvergabe:

  • Holen Sie Angebote von mindestens zwei regionalen Anbietern ein

  • Prüfen Sie, ob eine Haftpflichtversicherung für eventuelle Glasschäden besteht

  • Fragen Sie nach Referenzen und Erfahrung mit Ihrer Anlagengrösse

Bei Anlagen ab circa 10 kWp oder bei hohen Strompreisen in der Schweiz amortisiert sich die professionelle Reinigung oft schneller, als viele denken. Ein Ertragszuwachs von 5–10 % kann die Kosten bereits nach wenigen Monaten wieder einspielen.


Technik und Sicherheitsvorkehrungen bei der Solaranlagenreinigung

Arbeiten auf dem Dach bergen Risiken. In der Schweiz gelten strenge Sicherheitsvorschriften, und Unfälle müssen unbedingt vermieden werden. Professionelle Reinigungsunternehmen setzen deshalb auf bewährte Technik und Sicherheitsausrüstung.

Gängige Sicherheitsausrüstung für Profis:

  • Sicherheitsgeschirr mit Auffangsystem

  • Dachhaken und Seilsicherung

  • Laufstege für Flachdächer

  • Gerüste bei grösseren Projekten

  • Hubarbeitsbühnen für schwer zugängliche Stellen

Typische Reinigungstechniken im Einsatz:

Technik

Beschreibung

Einsatzbereich

Rotierende Bürstenaufsätze

Schnelle, gleichmässige Reinigung

Mittlere bis grosse Flächen

Walzenbürsten

Schonende Reinigung bei empfindlichen Oberflächen

Alle Modultypen

Carbon-Teleskoplanzen

Leichte Stangen mit 12–18 Metern Reichweite

Hohe Dächer vom Boden aus

Reinigungsroboter

Autonome Reinigung

Grosse Flachdachanlagen über 500 m²

Auf dem Dach eines Schweizer Einfamilienhauses sind mehrere Solarmodule sichtbar, die in der Sonne leuchten. Die Photovoltaikanlage ist sauber und strahlt, was auf eine regelmäßige Reinigung hinweist, um Leistungsverluste durch Staub oder andere Verschmutzungen zu vermeiden.

Warum Wasseraufbereitung wichtig ist:

Professionelle Anbieter verwenden Ionenaustauscher und Harzfilter, um das Wasser zu entmineralisieren. Dieses Reinwasser nimmt Schmutz auf, ohne selbst Kalkflecken zu hinterlassen. Die Module trocknen streifenfrei ab, und es bleiben keine Rückstände, die den Ertrag mindern könnten.

Zusätzliche Kontrollen während der Reinigung:

Bei jeder professionellen Reinigung sollte auch eine Sichtkontrolle des Montagesystems erfolgen:

  • Modulrahmen auf Beschädigungen prüfen

  • Kabel und Anschlussdosen auf lose Verbindungen kontrollieren

  • Klemmen und Befestigungen auf festen Sitz überprüfen

So werden Schäden frühzeitig erkannt, bevor sie grössere Probleme verursachen.

Empfehlung für Privatpersonen: Bei Unsicherheit über die Zugänglichkeit oder die richtige Reinigungstechnik wenden Sie sich lieber an zertifizierte Solarteure oder spezialisierte Reinigungsunternehmen. Die Lebensdauer Ihrer Anlage und Ihre eigene Sicherheit sind es wert.


FAQ zur Reinigung von Solaranlagen in der Schweiz

Wie oft sollte ich meine Solaranlage in der Schweiz reinigen lassen?

Die Häufigkeit hängt stark vom Standort ab. In normalen Stadtlagen reicht eine Reinigung alle 2–4 Jahre. Bei ländlichen Lagen mit Stallnähe empfiehlt sich eine jährliche Reinigung. An stark befahrenen Strassen oder in Industriegebieten ist ein Intervall von 1–2 Jahren sinnvoll. Beobachten Sie den Ertrag Ihrer Anlage – sinkt er ohne ersichtlichen Grund, ist eine Reinigung angezeigt.

Verliere ich meine Garantie, wenn ich die Solaranlage selbst reinige?

Grundsätzlich nicht, solange Sie die Vorgaben des Herstellers einhalten. Verwenden Sie nur empfohlene Reinigungsmittel und Werkzeuge, und dokumentieren Sie die Reinigung mit Fotos und Datum. Bei Unsicherheit fragen Sie direkt beim Hersteller oder Ihrem Installateur nach. Aggressive Chemie oder ein Hochdruckreiniger können die Garantie tatsächlich gefährden.

Beeinflusst Schnee auf den Modulen die Notwendigkeit einer Reinigung?

Abrutschender Schnee wirkt oft wie ein natürlicher Wischer und nimmt losen Schmutz mit. Allerdings können nach der Schneeschmelze im Frühling Rückstände sichtbar werden, die der Schnee nicht entfernt hat. Kontrollieren Sie die Module nach dem Winter und entscheiden Sie dann, ob eine Reinigung nötig ist.

Kann ich Regenwasser für die Reinigung verwenden?

Ja, sauberes, aufgefangenes Regenwasser eignet sich gut, da es weniger Kalk enthält als Leitungswasser. Achten Sie darauf, dass das Wasser frei von Partikeln und Verunreinigungen ist. Ein einfacher Filter kann helfen, Schwebstoffe zu entfernen. So vermeiden Sie Kalkflecken und erzielen ein streifenfreies Ergebnis.

Lohnt sich eine Reinigung auch bei kleinen Anlagen unter 5 kWp?

Bei kleinen Anlagen ist der absolute Mehrertrag durch eine Reinigung geringer, weshalb sich die Kosten langsamer amortisieren. Eine Reinigung lohnt sich vor allem bei stark verschmutzten Standorten oder wenn Sie von hohen Strompreisen profitieren. Führen Sie zuerst eine Ertragsanalyse durch und vergleichen Sie die Werte mit früheren Jahren. Erst wenn ein deutlicher Leistungsverlust erkennbar ist, macht die Investition Sinn.


Die regelmässige Pflege Ihrer Solaranlage ist keine lästige Pflicht, sondern eine sinnvolle Investition in die Effizienz und Lebensdauer Ihrer Photovoltaikanlage. Ob Sie die Reinigung selbst übernehmen oder Experten beauftragen – mit den richtigen Methoden und dem passenden Intervall holen Sie das Maximum aus Ihrer Anlage heraus.

Prüfen Sie noch heute den Zustand Ihrer Solarmodule und planen Sie bei Bedarf die nächste Reinigung. So stellen Sie sicher, dass Ihre Anlage auch in Zukunft optimalen Strom aus der Sonne produziert.

Autorin: Karin M.

Zuletzt geändert: 06.01.2026

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