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Strompreise in Lachen SZ 2026

Solar ist die einzige verlässliche Lösung: Im Jahr 2026 landete die Jahresabrechnung der EW Lachen AG in Tausenden Briefkästen — und für viele Haushalte war die Ernüchterung greifbar. Ein Vierpersonenhaushalt mit 4.500 Kilowattstunden zahlt auch dieses Jahr wieder deutlich über 1.300 Franken für Strom.

Strompreise in Lachen SZ 2026

Warum Ihre Stromrechnung trotz leichter Entspannung auf historisch hohem Niveau bleibt — und Solar die einzige verlässliche Lösung ist

Mai 2026 | solaralag.ch | Strompreise · Photovoltaik · Kanton Schwyz

Die Wahrheit über die Strompreise 2026

Der schweizerische Median sinkt 2026 leicht auf 27,7 Rappen pro Kilowattstunde — ein Rückgang von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch dieser Median sagt nichts über Ihre Rechnung aus. In Lachen steigen die Preise weiter. Und selbst der Median liegt immer noch um mehr als 35 Prozent über dem Niveau von 2019, als eine Kilowattstunde gerade einmal 20,5 Rappen kostete.

Und Lachen? In Lachen liegt der Sommerpreis 2026 bei 28,3 Rappen, der Winterpreis sogar bei 38,9 Rappen. Damit zahlen Haushalte im Versorgungsgebiet der EW Lachen AG mehr als der schweizerische Durchschnitt. Der Grund: Die EW Lachen AG muss einen Grossteil ihres Stroms teuer auf dem Markt beschaffen, da die eigene Wasserkraft nicht ausreicht.

Die Botschaft ist klar: Strom bleibt teuer — in ganz Europa, in der gesamten Schweiz und besonders in Lachen. Eine leichte Entspannung nach dem historischen Höchststand ändert nichts daran, dass Haushalte jedes Jahr Hunderte Franken mehr zahlen als noch vor wenigen Jahren.

Der Trend auf einen Blick

Seit 2019 ist der Strompreis für Schweizer Haushalte massiv gestiegen. Die folgende interaktive Grafik zeigt die Entwicklung:

Interaktive Grafik: Strompreisentwicklung 2019–2026. Hover für Details. Quellen: ElCom, EW Lachen AG

Was sich 2026 in Lachen ändert

Die EW Lachen AG hat für 2026 die Tarifstruktur angepasst. Drei Veränderungen betreffen jeden Haushalt:

Hoch- und Niedertarif kosten gleich viel. Ab 2026 gibt es nur noch Sommer- und Winterpreise. Der Niedertarif existiert weiterhin als Bezeichnung, kostet aber genau gleich viel wie der Hochtarif (14,59 Rp./kWh im Sommer). Wer Waschmaschine, Geschirrspüler oder Elektroauto in den Nachtstunden betrieb, verliert die bisherige Nacht-Ersparnis.

Der Messtarif wird separat ausgewiesen. Die Kosten für Zähler und Messung (7,03 bis 11,89 Franken pro Monat) erscheinen nun als eigene Position auf der Rechnung. Transparent, aber nicht günstiger.

Solidarisierte Kosten kommen hinzu. Ein neuer Zuschlag von 0,06 Rappen pro Kilowattstunde für die Stahl- und Aluminiumindustrie — ein kleiner Posten, aber symptomatisch für die wachsende Belastung.

Entscheidend ist: Nur rund 48 Prozent Ihrer Stromrechnung ist tatsächlich Energie. Der Rest sind Netzkosten, Abgaben und Gebühren — Kosten, die Sie als Verbraucher nicht beeinflussen können.

Links — Ihr Strompreis: Nur 48 % ist Energie. Rechts — was Sie mit Solar sparen könnten.

Strom vom eigenen Dach — die Konstante in einer unberechenbaren Rechnung

Wer seine Energiekosten langfristig senken will, braucht eine Alternative zum Netzstrom. Denn eine Sache ist sicher: Die Strompreise werden nicht dauerhaft fallen. Geopolitische Risiken, Netzausbaukosten, Ausgleichsenergie und neue Abgaben sorgen dafür, dass die Belastung eher steigt als sinkt.

Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach bietet genau das, was Netzstrom nicht kann: Planungssicherheit über Jahrzehnte.

Was eine Solaranlage in Lachen leistet

Eine 10-kWp-Anlage auf einem typischen Einfamilienhaus produziert in der Region jährlich rund 9.500 bis 10.500 Kilowattstunden. Bei einem Vierpersonenhaushalt mit 4.500 Kilowattstunden Verbrauch deckt das den halben Jahresbedarf — für die nächsten 25 bis 30 Jahre.

Der Strom vom eigenen Dach kostet über die Lebensdauer gerechnet 8 bis 12 Rappen pro Kilowattstunde. Netzstrom in Lachen kostet 2026 zwischen 28,3 und 38,9 Rappen. Der Unterschied ist massiv: Ein Preisvorteil von bis zu 80 Prozent für den Eigenstrom.

Die Kombination aus PV, Speicher und Wallbox

Photovoltaik allein ist ein starker Anfang. Wer das volle Potenzial ausschöpfen will, setzt auf drei Elemente:

Die Solaranlage auf dem Dach produziert Strom für 25 bis 30 Jahre. Moderne Module halten Schnee, Hagel und intensive Sonne stand. Die Technologie ist erprobt, die Preise sind in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Ein Batteriespeicher steigert den Eigenverbrauchsanteil von etwa 30 auf über 70 Prozent. Wer den überschüssigen Strom vom Mittag speichert und abends nutzt, maximiert die Ersparnis und minimiert die Abhängigkeit vom Netz.

Eine Wallbox für das Elektroauto schließt den Kreis. Statt an öffentlichen Säulen für 30 bis 40 Rappen zu laden, tanken Sie eigene Sonnenenergie für 8 Rappen die Kilowattstunde.

Bei einem Eigenverbrauchsanteil von 50 Prozent sparen Hausbesitzer jährlich über 1.200 Franken an Stromkosten. Dazu kommen Einspeiseerlöse für den Reststrom und die Pronovo-Einmalvergütung von rund 3.600 Franken. Die Investition rechnet sich in 8 bis 12 Jahren — danach produziert die Anlage praktisch kostenlosen Strom.

Lachen im regionalen Vergleich

Lachen liegt 2026 über dem schweizerischen Median und über vielen Nachbargemeinden. Der Grund ist einfach: Die EW Lachen AG kann nicht auf günstige eigene Wasserkraft zurückgreifen wie etwa Zug oder Luzern, sondern muss teuer auf dem Markt einkaufen.

Interaktiver Strompreisvergleich 2026 — Lachen SZ gegenüber der Region. Quelle: ElCom 2026

Für Hausbesitzer in Lachen bedeutet das: Wer nicht selbst Strom produziert, zahlt dauerhaft überhöhte Preise. Eine Solaranlage ist hier keine Luxusinvestition, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

Fazit

Die Strompreise in Lachen bleiben 2026 auf historisch hohem Niveau. Eine leichte Entspannung des schweizerischen Medians nach dem Rekordhoch von 2024 ändert nichts daran, dass Haushalte in der gesamten Schweiz — und besonders in Lachen — deutlich mehr für Strom zahlen als noch vor wenigen Jahren. Neue Tarifstrukturen, zusätzliche Abgaben und die Abhängigkeit vom teuren Marktstrom lassen nicht darauf hoffen, dass sich die Lage bald bessert.

Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach bietet den einzigen verlässlichen Schutz gegen steigende Kosten. Mit Eigenstrom ab 8 Rappen pro Kilowattstunde, einer jährlichen Ersparnis von über 1.200 Franken und einer Amortisationszeit von 8 bis 12 Jahren ist sie die klügste Investition, die ein Hausbesitzer in Lachen tätigen kann.

Bei solaralag.ch beraten wir Sie vor Ort in Lachen und Umgebung — unverbindlich und kostenlos. Wir analysieren Ihr Dach, Ihren Verbrauch und zeigen Ihnen, wie viel Sie mit einer massgeschneiderten Solaranlage sparen können.

Autorin: Karin M.

09.05.2026

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Quellen

  1. EW Lachen AG: Preisübersicht 2026 (Tarif EMN 050, inkl. Messtarif und solidarisierte Kosten)
  2. Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom): Strompreisvergleich 2026 (Median 27,7 Rp./kWh)
  3. ElCom: Tarifkomponenten 2026 (Energie, Netz, Abgaben, Stromreserve)
  4. Pronovo.ch: Einmalvergütung Photovoltaik 2026
  5. Kanton Schwyz: Energiegesetz, Eigenstromerzeugungspflicht

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