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Wieviel Strom produziert mein Dach?

Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bedeutet das eine einmalige Chance. Ihr Hausdach ist nicht einfach nur ein Wetterschutz – es ist eine potenzielle Kraftanlage, die über Jahrzehnte sauberen Strom liefern kann.

Wieviel Strom produziert mein Dach?

Wichtige Erkenntnisse

  • Ein typisches Schweizer Einfamilienhausdach kann pro Jahr zwischen 8’000 und 18’000 kWh Solarstrom erzeugen – je nach Fläche, Ausrichtung und Standort.

  • Moderne Solarmodule in der Schweiz liefern grob 150 bis 220 kWh Strom pro Quadratmeter Dachfläche und Jahr.

  • Ein Vierpersonenhaushalt mit rund 30 m² Modulfläche (ca. 5–7 kWp) kann seinen Haushaltsstrombedarf von etwa 3’500 bis 4’500 kWh weitgehend decken.

  • Stromspeicher und E-Auto-Integration erhöhen den Eigenverbrauch von 30–40 % auf bis zu 80 %.

  • Solaralag.ch bietet eine individuelle Ertragsberechnung für Dächer in der ganzen Schweiz an – inklusive Beratung zu Stromspeicher und Wallbox.

Einführung: Warum die Stromproduktion Ihres Dachs so wichtig ist

Jedes Dach in der Schweiz hat ein konkretes, berechenbares Strompotenzial. Dieses Potenzial hängt von mehreren Faktoren ab: der verfügbaren Dachfläche, der Dachneigung, der Ausrichtung und der lokalen Sonneneinstrahlung. Die Frage «Wieviel Strom produziert mein Dach?» ist daher keine theoretische Überlegung, sondern eine Berechnung mit handfesten Zahlen.

Die Stromproduktion Ihres Dachs beeinflusst direkt, wie stark Sie Ihre jährlichen Stromkosten senken können. Bei einem typischen Verbrauch von 3’500 bis 6’000 kWh pro Jahr und steigenden Energiepreisen macht eine eigene Photovoltaikanlage wirtschaftlich und ökologisch Sinn. Solaralag.ch begleitet als regionaler Full-Service-Anbieter Privat- und Gewerbekunden von der ersten Schätzung bis zur fertigen Installation – transparent, persönlich und kompetent.

Wie viel Strom produziert mein Dach? Konkrete Richtwerte

Die Stromerzeugung einer PV Anlage lässt sich mit einigen Grundwerten gut einschätzen. Kristalline Solarmodule erzeugen in der Schweiz je nach Standort typischerweise 150 bis 220 kWh pro Quadratmeter Modulfläche und Jahr. Die genaue Zahl hängt von der Region, der Ausrichtung und der Verschattung ab.

Hier einige konkrete Beispiele für verschiedene Anlagengrössen:

  • 20 m² Modulfläche (ca. 3–4 kWp): rund 3’000 bis 4’000 kWh pro Jahr

  • 30 m² Modulfläche (ca. 5–7 kWp): rund 4’500 bis 6’500 kWh pro Jahr

  • 50 m² Modulfläche (ca. 8–12 kWp): rund 8’000 bis 11’000 kWh pro Jahr

Ein typisches Satteldach eines Einfamilienhauses in der Schweiz bietet häufig 60 bis 120 m² nutzbare Dachfläche. Allerdings reduzieren Dachfenster, Gauben, Kamine und Schatten durch Nachbargebäude oder Bäume die tatsächlich belegbare Fläche erheblich.

Beispielrechnung für Zürich: Bei 35 m² Modulfläche, Südausrichtung und einer Dachneigung von 30 Grad liegt der erwartete Ertrag bei etwa 6’000 bis 7’000 kWh pro Jahr. Das entspricht dem Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Vierpersonenhaushalts mit zusätzlichem Spielraum.

Diese Angaben sind Durchschnittswerte. Für jedes konkrete Dach erstellt Solaralag.ch eine standortgenaue Ertragsprognose mit präzisen Zahlen.

Wie berechnet man die Stromproduktion vom Dach?

Die Berechnung des Solarpotenzials erfordert professionelle Datenquellen und Werkzeuge. Experten nutzen Informationen von MeteoSchweiz für die lokale Sonneneinstrahlung, Swisstopo für die Dachgeometrie und spezielle Software für Verschattungsanalysen.

Die wichtigsten Parameter für eine zuverlässige Berechnung sind:

  • Dachfläche in Quadratmetern: Ermittelt aus Bauplänen, Katasterdaten oder Luftbildern

  • Dachausrichtung: Süd, Südost, Südwest, Ost, West oder Flachdach mit Aufständerung

  • Dachneigung: Typisch sind 15, 30 oder 45 Grad

  • Standorthöhe und Region: Mittelland, Alpenrand oder Tessin (mit besonders hoher Einstrahlung von bis zu 1’300–1’500 kWh/kWp/Jahr)

  • Verschattung: Durch Nachbargebäude, Bäume, Kamine oder andere Hindernisse

Bei der Planung einer Solaranlage berücksichtigen Fachleute einen Modulwirkungsgrad von etwa 20 % sowie Systemverluste durch Wechselrichter, Kabel und Temperatureinflüsse von rund 10 bis 15 %. Diese Faktoren fliessen in jede seriöse Ertragsprognose ein.

Solaralag.ch nutzt für Kundinnen und Kunden digitale Planungstools, die auf Schweizer Klimadaten basieren. So entsteht ein realistischer Jahresertrag in kWh – keine Schätzung, sondern eine fundierte Grundlage für Ihre Planung.

Eignung: Passt die Dachstromproduktion zu meinem Verbrauch?

Die richtige Dimensionierung einer Photovoltaikanlage beginnt mit der Frage nach dem eigenen Stromverbrauch. Der Jahresverbrauch lässt sich einfach aus der letzten Stromabrechnung ablesen und dient als Referenz für die PV-Planung.

Typische Verbrauchswerte in der Schweiz:

  • Zweipersonenhaushalt: etwa 2’000 bis 2’800 kWh pro Jahr

  • Vierpersonenhaushalt: rund 3’500 bis 4’500 kWh pro Jahr

  • Haushalt mit Wärmepumpe oder E-Auto: häufig 5’000 bis über 8’000 kWh pro Jahr

Das Ziel sollte nicht sein, möglichst viele kWh zu produzieren, sondern einen hohen Eigenverbrauchsanteil zu erreichen. Ohne Speicher liegt dieser oft bei 30 bis 60 %, mit Stromspeicher bei 60 bis 80 %. Je mehr Sie vom selbst produzierten Solarstrom direkt nutzen, desto wirtschaftlicher wird Ihre Anlage.

Konkrete Beispiele für die Dimensionierung:

  • Vierpersonenhaushalt mit 4’000 kWh Jahresverbrauch: ca. 30 m² Modulfläche sinnvoll (entspricht etwa 5–6 kWp)

  • Haushalt mit E-Auto (5’000 km pro Jahr, ca. 1’000 kWh zusätzlich): rund 35 bis 40 m² Modulfläche empfehlenswert

Solaralag.ch erstellt gemeinsam mit Kundinnen und Kunden eine detaillierte Verbrauchsanalyse. So werden Dachpotenzial, Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit optimal aufeinander abgestimmt.

Das Bild zeigt eine Solaranlage auf einem Hausdach, auf dem die Sonnenstrahlen auf die Solarmodule treffen und Energie in Form von Strom erzeugen. Die Darstellung verdeutlicht die Nutzung von Solarenergie zur Stromproduktion und das Potenzial der Photovoltaikanlage zur nachhaltigen Energieversorgung.

Wirtschaftlichkeit: Was bringt die Stromproduktion meines Dachs finanziell?

Die finanzielle Seite der Solarenergienutzung lässt sich konkret berechnen. Der typische Endkundenpreis für Strom in der Schweiz liegt häufig zwischen CHF 0.20.- und CHF 0.30.- pro kWh, je nach Region und Netzbetreiber.

Beispielrechnung für eine typische Anlage:

Kennzahl

Wert

Jahresproduktion

6’000 kWh

Eigenverbrauchsanteil

60 % (3’600 kWh)

Stromersparnis pro Jahr

CHF 720.- bis CHF 1’080.-

Einspeisung ins Netz

2’400 kWh

Vergütung (CHF 0.07.- bis CHF 0.15.-/kWh)

CHF 168.- bis CHF 360.-

Die Investitionskosten für eine typische Dachanlage mit 5 bis 10 kWp liegen im Bereich von rund CHF 12’000.- bis CHF 28’000.-, abhängig von Grösse und Komponenten. Daraus ergibt sich eine Amortisationszeit von oft 10 bis 16 Jahren.

Wichtige Hinweise zu Förderungen:

  • Die Einmalvergütung (EIV) der Pronovo kann die Investition um mehrere tausend Franken senken

  • Kantonale und kommunale Beiträge variieren je nach Wohnort

  • Steuerliche Abzugsmöglichkeiten für energetische Sanierungen

Solaralag.ch unterstützt Kunden bei der Berechnung von Erträgen, Einsparungen und Rückvergütungen sowie bei der Einreichung von Förderanträgen.

Rolle von Stromspeicher und Elektromobilität

Die Nutzung von Solarstrom lässt sich durch Batteriespeicher und E-Mobilität deutlich optimieren. Ein Stromspeicher mit einer Kapazität von 5 bis 15 kWh ermöglicht es, tagsüber produzierten Strom in den Abendstunden und in der Nacht zu nutzen.

Auswirkungen auf den Eigenverbrauch:

Konfiguration

Eigenverbrauchsanteil

PV-Anlage ohne Speicher

30–40 %

PV-Anlage mit Speicher

60–80 %

Ein Elektroauto ist ein idealer zusätzlicher Verbraucher für Solarstrom. Mit 10’000 km pro Jahr benötigt ein E-Auto etwa 1’800 bis 2’000 kWh – Energie, die direkt vom eigenen Dach kommen kann. Die Wallbox ermöglicht dabei intelligentes Laden zu Zeiten mit hoher Produktion.

Solaralag.ch plant und installiert kombinierte Angebote aus Photovoltaik Anlagen, Stromspeicher und Wallbox. So wird die gesamte Energieversorgung Ihres Haushalts optimiert und der Eigenverbrauch maximiert.

Das Bild zeigt eine hyperrealistische Wallbox in der Schweiz, die an einem modernen Hausdach installiert ist. Die Wallbox ist mit einer Solaranlage verbunden, die Solarenergie produziert und somit zur Stromerzeugung und -nutzung beiträgt.

Wie Solaralag.ch den Ertrag Ihres Dachs konkret ermittelt

Der Weg von der ersten Frage zur fertigen Ertragsprognose ist bei Solaralag.ch klar strukturiert und transparent.

Schritt 1: Unverbindliche Anfrage Kundinnen und Kunden stellen online oder telefonisch eine Anfrage – meist mit Adresse, Dachtyp und aktuellem Jahresstromverbrauch. Der Solarrechner auf der Website gibt erste Ergebnisse mit wenigen Klicks.

Schritt 2: Vorläufige Potenzialanalyse Anhand von Luftbildern, Swisstopo-Daten und MeteoSchweiz-Klimadaten erfolgt eine erste Einschätzung der Eignung. Eine Eignungskarte zeigt, welche Dachbereiche für die Solarenergie ideal geeignet sind.

Schritt 3: Detaillierte Planung Eine Vor-Ort-Besichtigung oder detaillierte Planungsphase umfasst:

  • Exakte Messung der Dachfläche

  • Verschattungsanalyse mit Sonnengang-Simulation

  • Prüfung der Statik und Anschlussmöglichkeiten

Schritt 4: Konkretes Angebot Basierend auf allen Informationen erstellt Solaralag.ch:

  • Eine konkrete Ertragsprognose (kWh pro Jahr)

  • Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung mit Kosten und Einsparungen

  • Ein transparentes Angebot mit allen Komponenten (Module, Wechselrichter, Speicher, Wallbox)

Kunden erhalten innerhalb weniger Tage ein schriftliches Angebot. Auf Wunsch werden Finanzierungsmöglichkeiten und Serviceverträge für Wartung und Monitoring besprochen.

FAQ: Häufige Fragen zur Stromproduktion vom Dach

Wie stark beeinflusst die Dachausrichtung die Stromproduktion?

Die Südausrichtung liefert in der Schweiz den höchsten Jahresertrag. Ost-West-Ausrichtungen erreichen jedoch oft nur 10 bis 20 % weniger Ertrag und können für den Eigenverbrauch sogar vorteilhaft sein, da der Strom gleichmässiger über den Tag verteilt produziert wird. Bei stark nach Norden geneigten Dächern ist eine klassische PV-Anlage meist nur eingeschränkt sinnvoll.

Spielt die Dachneigung eine grosse Rolle für den Ertrag?

In der Schweiz ist eine Dachneigung von etwa 25 bis 35 Grad für Süd-Dächer ideal. Bei flacheren oder steileren Dächern sinkt der Ertrag leicht, aber die Unterschiede bleiben meist moderat (oft 5 bis 15 %). Auf Flachdächern kann mit Aufständerung der optimale Neigungswinkel eingestellt werden.

Kann mein Dach gleichzeitig Strom und Wärme mit Solarenergie liefern?

Photovoltaikanlage und Solarthermie sind zwei unterschiedliche Solartechnologien. PV-Anlagen erzeugen Strom, während Solarthermie Wärme für Heizung und Warmwasser liefert. Kombinationen sind möglich, aber in vielen Fällen ist eine reine PV-Lösung mit Wärmepumpe wirtschaftlich sehr attraktiv. Solaralag.ch plant solche Systemlösungen individuell.

Was passiert mit der Stromproduktion meines Dachs im Winter?

In den Wintermonaten (November bis Februar) wird deutlich weniger Solarstrom erzeugt als im Sommer – teils nur 20 bis 30 % des Sommerertrags. Standorte mit klarer Luft in höheren Lagen können im Winter dennoch nennenswerte Erträge liefern. Die Jahresberechnung berücksichtigt alle Monate, und Solaralag.ch weist saisonale Schwankungen transparent in der Ertragsprognose aus.

Wie lange halten Solarmodule und wie wirkt sich das auf die Jahresproduktion aus?

Moderne Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren oder mehr. Der Ertrag nimmt im Laufe der Zeit leicht ab – typisch weniger als 0.5 % Leistungsminderung pro Jahr. Hersteller geben oft Leistungsgarantien über 20 bis 25 Jahre. Solaralag.ch GmbH setzt bei der Planung nur geprüfte Komponenten mit langfristigen Garantien ein, damit die prognostizierte Jahresproduktion über Jahrzehnte realistisch bleibt.

Autorin: Karin M.

Zuletzt geändert: 16.02.2026

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